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Natura 2000 - Verordnung Regierungspräsidium Darmstadt

5716-306 Niedges-, Sau- und Kirrbachtal zwischen Mauloff und Schmitten

 
Regierungspräsidium: Darmstadt
Landkreis: Hochtaunuskreis
Gemeinde: Schmitten, Weilrod
Größe: 104,2 ha

Anlage 1a:

Abgrenzungskarte
 
 PDF Gebietskarte (PDF 9,6 M) 
 

Anlage 3a:

Erhaltungsziele der Lebensraumtypen nach Anhang I FFH-Richtlinie


3260 Flüsse der planaren bis montanen Stufe mit Vegetation des Ranunculion fluitantis und des Callitricho-Batrachion
  • Erhaltung der Gewässerqualität und einer natürlichen oder naturnahen Fließgewässerdynamik
  • Erhaltung der Durchgängigkeit für Gewässerorganismen
  • Erhaltung eines funktionalen Zusammenhangs mit auetypischen Kontaktlebensräumen
*6230 Artenreiche montane Borstgrasrasen (und submontan auf dem europäischen Festland) auf Silikatböden
  • Erhaltung des Offenlandcharakters und eines für den LRT günstigen Nährstoffhaushaltes
  • Erhaltung eines typischen Wasserhaushalts
  • Erhaltung einer bestandsprägenden, die Nährstoffarmut begünstigenden Bewirtschaftung, die sich an traditionellen Nutzungsformen orientiert
6431 Feuchte Hochstaudenfluren der planaren und montanen bis alpinen Stufe
  • Erhaltung des biotopprägenden gebietstypischen Wasserhaushalts
6510 Magere Flachland-Mähwiesen (Alopecurus pratensis, Sanguisorba officinalis)
  • Erhaltung eines für den LRT günstigen Nährstoffhaushaltes
  • Erhaltung einer bestandsprägenden Bewirtschaftung
7230 Kalkreiche Niedermoore
  • Erhaltung eines gebietstypischen Wasserhaushaltes und eines für den LRT günstigen Nährstoffhaushaltes
  • Erhaltung einer bestandsprägenden Bewirtschaftung
9110 Hainsimsen-Buchenwald (Luzulo-Fagetum)
  • Erhaltung naturnaher und strukturreicher Bestände mit stehendem und liegendem Totholz, Höhlenbäumen und lebensraumtypischen Baumarten in ihren verschiedenen Entwicklungsstufen und Altersphasen
*91E0 Auenwälder mit Alnus glutinosa und Fraxinus excelsior (Alno-Padion, Alnion incanae, Salicion albae)
  • Erhaltung naturnaher und strukturreicher Bestände mit stehendem und liegendem Totholz, Höhlenbäumen und lebensraumtypischen Baumarten mit einem einzelbaum- oder gruppenweisen Mosaik verschiedener Entwicklungsstufen und Altersphasen
  • Erhaltung einer bestandsprägenden Gewässerdynamik
  • Erhaltung eines funktionalen Zusammenhangs mit den auetypischen Kontaktlebensräumen

Erhaltungsziele der Arten nach Anhang II FFH-Richtlinie

Cottus gobio Groppe
  • Erhaltung durchgängiger, strukturreicher Fließgewässer mit steiniger Sohle (im Tiefland auch mit sandig-kiesiger Sohle) und gehölzreichen Ufern
  • Erhaltung von Gewässerhabitaten, die sich in einem zumindest guten ökologischen und chemischen Zustand befinden
Maculinea nausithous Dunkler Wiesenknopf-Ameisenbläuling
  • Erhaltung von nährstoffarmen bis mesotrophen Wiesen mit Beständen des Großen Wiesenknopfs (Sanguisorba officinalis) und Kolonien der Wirtsameise Myrmica rubra
  • Beibehaltung oder Wiedereinführung einer den ökologischen Ansprüchen der Art förderlichen Bewirtschaftung der Wiesen, die sich an traditionellen Nutzungsformen orientiert und zur Erhaltung eines für die Habitate günstigen Nährstoffhaushaltes beiträgt
  • Erhaltung von Säumen und Brachen als Vernetzungsflächen
Anlage 4a:
Ergänzende textliche Beschreibung der Gebietsgrenze
RP: Darmstadt , Landkreis: Hochtaunuskreis
Gemeinde: Weilrod
Gemarkung: Finsternthal
Flur: 5
Flurstück: 22
Teilblatt: 1
Die Abgrenzung innerhalb dieser Parzelle verläuft auf dem vorhandenen Waldweg
RP: Darmstadt , Landkreis: Hochtaunuskreis
Gemeinde: Schmitten
Gemarkung: Schmitten
Flur: 2
Flurstück: 5/5
Teilblatt: 1
Soweit die Abgrenzung von vermessenen Flurstücksgrenzen abweicht, verläuft sie auf dem vorhandenen Waldweg
RP: Darmstadt , Landkreis: Hochtaunuskreis
Gemeinde: Schmitten
Gemarkung: Seelenberg
Flur: 1
Flurstück: 2/3
Teilblatt: 1
Soweit die Abgrenzung von vermessenen Flurstücksgrenzen abweicht, verläuft sie auf dem vorhandenen Waldweg
RP: Darmstadt , Landkreis: Hochtaunuskreis
Gemeinde: Schmitten
Gemarkung: Seelenberg
Flur: 1
Flurstück: 3/6
Teilblatt: 1
Soweit die Abgrenzung von vermessenen Flurstücksgrenzen abweicht, verläuft sie auf dem vorhandenen Waldweg

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