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Natura 2000 - Verordnung Regierungspräsidium Darmstadt

5723-350 Biberlebensraum Hessischer Spessart (Jossa und Sinn)

 
Regierungspräsidium: Darmstadt
Landkreis: Main-Kinzig-Kreis
Gemeinde: Bad Soden-Salmünster, Jossgrund, Gutsbezirk Spessart, Sinntal, Steinau an der Straße
Größe: 749,9 ha

Anlage 1a:

Abgrenzungskarte
 
 PDF Teilkarte 1 (PDF 15,5 M) 
 PDF Teilkarte 2 (PDF 15,5 M) 
 PDF Teilkarte 3 (PDF 15,4 M) 
 PDF Teilkarte 4 (PDF 15,5 M) 
 PDF Teilkarte 5 (PDF 15,0 M) 
 PDF Teilkarte 6 (PDF 15,8 M) 
 

Anlage 3a:

Erhaltungsziele der Lebensraumtypen nach Anhang I FFH-Richtlinie


3260 Flüsse der planaren bis montanen Stufe mit Vegetation des Ranunculion fluitantis und des Callitricho-Batrachion
  • Erhaltung der Gewässerqualität und einer natürlichen oder naturnahen Fließgewässerdynamik
  • Erhaltung der Durchgängigkeit für Gewässerorganismen
  • Erhaltung eines funktionalen Zusammenhangs mit auetypischen Kontaktlebensräumen
*6230 Artenreiche montane Borstgrasrasen (und submontan auf dem europäischen Festland) auf Silikatböden
  • Erhaltung des Offenlandcharakters und eines für den LRT günstigen Nährstoffhaushaltes
  • Erhaltung eines typischen Wasserhaushalts
  • Erhaltung einer bestandsprägenden, die Nährstoffarmut begünstigenden Bewirtschaftung, die sich an traditionellen Nutzungsformen orientiert
6410 Pfeifengraswiesen auf kalkreichem Boden, torfigen und tonig-schluffigen Böden (Molinion caeruleae)
  • Erhaltung des Offenlandcharakters der Standorte sowie eines für den LRT günstigen Nährstoffhaushaltes
  • Erhaltung des Wasserhaushalts
  • Erhaltung einer bestandsprägenden, die Nährstoffarmut begünstigenden Bewirtschaftung
6431 Feuchte Hochstaudenfluren der planaren und montanen bis alpinen Stufe
  • Erhaltung des biotopprägenden gebietstypischen Wasserhaushalts
6510 Magere Flachland-Mähwiesen (Alopecurus pratensis, Sanguisorba officinalis)
  • Erhaltung eines für den LRT günstigen Nährstoffhaushaltes
  • Erhaltung einer bestandsprägenden Bewirtschaftung
6520 Berg-Mähwiesen
  • Erhaltung eines für den LRT günstigen Nährstoffhaushaltes
  • Erhaltung einer bestandsprägenden Bewirtschaftung
7230 Kalkreiche Niedermoore
  • Erhaltung eines gebietstypischen Wasserhaushaltes und eines für den LRT günstigen Nährstoffhaushaltes
  • Erhaltung einer bestandsprägenden Bewirtschaftung
9160 Subatlantischer oder mitteleuropäischer Stieleichenwald oder Eichen-Hainbuchenwald (Carpinion betuli)
  • Erhaltung naturnaher und strukturreicher Bestände mit stehendem und liegendem Totholz, Höhlenbäumen und lebensraumtypischen Baumarten in ihren verschiedenen Entwicklungsstufen und Altersphasen
  • Erhaltung eines bestandsprägenden Grundwasserhaushalts
*91E0 Auenwälder mit Alnus glutinosa und Fraxinus excelsior (Alno-Padion, Alnion incanae, Salicion albae)
  • Erhaltung naturnaher und strukturreicher Bestände mit stehendem und liegendem Totholz, Höhlenbäumen und lebensraumtypischen Baumarten mit einem einzelbaum- oder gruppenweisen Mosaik verschiedener Entwicklungsstufen und Altersphasen
  • Erhaltung einer bestandsprägenden Gewässerdynamik
  • Erhaltung eines funktionalen Zusammenhangs mit den auetypischen Kontaktlebensräumen

Erhaltungsziele der Arten nach Anhang II FFH-Richtlinie

Castor fiber Biber
  • Erhaltung großräumiger Auen-Lebensraumkomplexe mit Auwald, Fließ- und Stillgewässern einschließlich teilweise ungenutzter Auwald- und Auenbereiche sowie teilweise ungenutzten Uferstreifen mit Stauden- und Gehölzvegetation
  • Sicherung der biologischen Durchgängigkeit von Fließgewässern
Myotis bechsteinii Bechsteinfledermaus
  • Erhaltung von alten strukturreichen Laub- und Laubmischwäldern mit Höhlenbäumen als Sommerlebensraum und Jagdhabitat der Bechsteinfledermaus
  • Erhaltung ungestörter Winterquartiere
  • Erhaltung funktionsfähiger Sommerquartiere
Bombina variegata Gelbbauchunke
  • Erhaltung von Brachen oder von Flächen im Umfeld der Gewässerhabitate, deren Bewirtschaftung artverträglich ist
  • Erhaltung von Lebensraumkomplexen mit besonnten, flachen, möglichst fischfreien Kleingewässern
Triturus cristatus Kammmolch
  • Erhaltung von zentralen Lebensraumkomplexen mit besonnten, zumindest teilweise dauerhaft wasserführenden, krautreichen Stillgewässern
  • Erhaltung der Hauptwanderkorridore
  • Erhaltung fischfreier oder fischarmer Laichgewässer
  • Erhaltung strukturreicher Laub- und Laubmischwaldgebiete und strukturreicher Offenlandbereiche in den zentralen Lebensraumkomplexen
Cottus gobio Groppe
  • Erhaltung durchgängiger, strukturreicher Fließgewässer mit steiniger Sohle und gehölzreichen Ufern
  • Erhaltung von Gewässerhabitaten, die sich in einem zumindest guten ökologischen und chemischen Zustand befinden
Lampetra planeri Bachneunauge
  • Erhaltung durchgängiger, strukturreicher Fließgewässer mit lockeren, sandigen bis feinkiesigen Sohlsubtraten (Laichbereiche) und ruhigen Bereichen mit Schlammauflagen (Larvenhabitat) sowie gehölzreichen Ufern
  • Erhaltung von Gewässerhabitaten, die sich in einem zumindest guten ökologischen und chemischen Zustand befinden
Maculinea nausithous Dunkler Wiesenknopf-Ameisenbläuling
  • Erhaltung von nährstoffarmen bis mesotrophen Wiesen mit Beständen des Großen Wiesenknopfs (Sanguisorba officinalis) und Kolonien der Wirtsameise Myrmica rubra
  • Beibehaltung oder Wiedereinführung einer den ökologischen Ansprüchen der Art förderlichen Bewirtschaftung der Wiesen, die sich an traditionellen Nutzungsformen orientiert und zur Erhaltung eines für die Habitate günstigen Nährstoffhaushaltes beiträgt
Dicranum viride Grünes Besenmoos
  • Erhaltung von Laubbaumbeständen mit luftfeuchtem Innenklima und alten, auch krummschäftigen oder schräg stehenden Trägerbäumen (v. a. Buche, Eiche, Linde)
Anlage 4a:
Ergänzende textliche Beschreibung der Gebietsgrenze
RP: Darmstadt , Landkreis: Main-Kinzig-Kreis
Gemeinde: Bad Soden-Salmünster
Gemarkung: Mernes
Flur: 10
Flurstück: 18
Teilblatt: 3, 2
In der Gemarkung Mernes, Flur 10 Nr. 18, wo die Gebietsgrenze von den Flurstücks- und Nutzungsgrenzen des amtlichen Liegenschaftskatasters abweicht, folgt sie einer geraden Linie zwischen dem südöstlichen Eckpunkt des außerhalb gelegenen Grundstückes Flur 10 Nr. 10 und dem Eckpunkt der Nutzungsgrenze
RP: Darmstadt , Landkreis: Main-Kinzig-Kreis
Gemeinde: Gutsbezirk Spessart
Gemarkung: Spessart
Flur: 7
Flurstück: 22/3
Teilblatt: 3
In der Gemarkung Spessart, Flur 7 Nr. 22/3, wo die Gebietsgrenze von den Flurstücks- und Nutzungsgrenzen des amtlichen Liegenschaftskatasters abweicht, folgt sie dem Wege- und Abteilungsnetz der Forstgrundkarte
RP: Darmstadt , Landkreis: Main-Kinzig-Kreis
Gemeinde: Gutsbezirk Spessart
Gemarkung: Spessart
Flur: 7
Flurstück: 54/1
Teilblatt: 3
In der Gemarkung Spessart, Flur 7 Nr. 54/1, wo die Gebietsgrenze von den Flurstücks- und Nutzungsgrenzen des amtlichen Liegenschaftskatasters abweicht, folgt sie dem Wege- und Abteilungsnetz der Forstgrundkarte
RP: Darmstadt , Landkreis: Main-Kinzig-Kreis
Gemeinde: Gutsbezirk Spessart
Gemarkung: Spessart
Flur: 7
Flurstück: 11
Teilblatt: 3
In der Gemarkung Spessart, Flur 7 Nr.11, wo die Gebietsgrenze von den Flurstücks- und Nutzungsgrenzen des amtlichen Liegenschaftskatasters abweicht, folgt sie dem Wege- und Abteilungsnetz der Forstgrundkarte
RP: Darmstadt , Landkreis: Main-Kinzig-Kreis
Gemeinde: Gutsbezirk Spessart
Gemarkung: Spessart
Flur: 8
Flurstück: 51
Teilblatt: 3
In der Gemarkung Spessart, Flur 8 Nr. 51, wo die Gebietsgrenze von den Flurstücks- und Nutzungsgrenzen des amtlichen Liegenschaftskatasters abweicht, folgt sie dem Wege- und Abteilungsnetz der Forstgrundkarte
RP: Darmstadt , Landkreis: Main-Kinzig-Kreis
Gemeinde: Gutsbezirk Spessart
Gemarkung: Spessart
Flur: 8
Flurstück: 47
Teilblatt: 3, 4
In der Gemarkung Spessart, Flur 8 Nr. 47, wo die Gebietsgrenze von den Flurstücks- und Nutzungsgrenzen des amtlichen Liegenschaftskatasters abweicht, folgt sie dem Wege- und Abteilungsnetz der Forstgrundkarte
RP: Darmstadt , Landkreis: Main-Kinzig-Kreis
Gemeinde: Gutsbezirk Spessart
Gemarkung: Spessart
Flur: 8
Flurstück: 52
Teilblatt: 3, 4
In der Gemarkung Spessart, Flur 8 Nr. 52, wo die Gebietsgrenze von den Flurstücks- und Nutzungsgrenzen des amtlichen Liegenschaftskatasters abweicht, folgt sie dem Wege- und Abteilungsnetz der Forstgrundkarte
RP: Darmstadt , Landkreis: Main-Kinzig-Kreis
Gemeinde: Gutsbezirk Spessart
Gemarkung: Spessart
Flur: 8
Flurstück: 50
Teilblatt: 3, 4
In der Gemarkung Spessart, Flur 8 Nr. 50, wo die Gebietsgrenze von den Flurstücks- und Nutzungsgrenzen des amtlichen Liegenschaftskatasters abweicht, folgt sie dem Wege- und Abteilungsnetz der Forstgrundkarte
RP: Darmstadt , Landkreis: Main-Kinzig-Kreis
Gemeinde: Sinntal
Gemarkung: Oberzell
Flur: 39
Flurstück: 3
Teilblatt: 6
In der Gemarkung Oberzell, Flur 39 Nr. 3, wo die Gebietsgrenze von den Flurstücks- und Nutzungsgrenzen des amtlichen Liegenschaftskatasters abweicht, folgt die nördliche Gebietsgrenze dem Feldweg und die östliche Gebietsgrenze der Verlängerung der Flurstücksgrenze des Grundstückes Flur 39 Nr. 39/2 bis zum Rechtswert 3549483/ Hochwert 5578091 in Höhe des Feldweges

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