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Natura 2000 - Verordnung Regierungspräsidium Darmstadt

5917-302 Heidelandschaft westlich Mörfelden-Walldorf mit angrenzenden Flächen

 
Regierungspräsidium: Darmstadt
Landkreis: Groß-Gerau
Gemeinde: Kelsterbach, Mörfelden-Walldorf, Rüsselsheim, Raunheim
Größe: 225,9 ha

Anlage 1a:

Abgrenzungskarte
 
 PDF Gebietskarte (PDF 25,3 M) 
 

Anlage 3a:

Erhaltungsziele der Lebensraumtypen nach Anhang I FFH-Richtlinie


2310 Trockene Sandheiden mit Calluna und Genista
  • Erhaltung des Offenlandcharakters der Standorte
  • Erhaltung einer bestandsprägenden, die Nährstoffarmut begünstigenden Bewirtschaftung
2330 Dünen mit offenen Grasflächen mit Corynephorus und Agrostis
  • Erhaltung des Offenlandcharakters der Standorte
  • Erhaltung einer bestandsprägenden, die Nährstoffarmut begünstigenden Bewirtschaftung
3130 Oligo- bis mesotrophe stehende Gewässer mit Vegetation der Littorelletea uniflorae und/oder der Isoëto-Nanojuncetea
  • Erhaltung der biotopprägenden Gewässerqualität
  • Erhaltung der für den Lebensraumtyp charakteristischen Gewässervegetation und der Verlandungszonen
3150 Natürliche eutrophe Seen mit einer Vegetation des Magnopotamions oder Hydrocharitions
  • Erhaltung der biotopprägenden Gewässerqualität
  • Erhaltung der für den Lebensraumtyp charakteristischen Gewässervegetation und der Verlandungszonen
9160 Subatlantischer oder mitteleuropäischer Stieleichenwald oder Eichen-Hainbuchenwald (Carpinion betuli)
  • Erhaltung naturnaher und strukturreicher Bestände mit stehendem und liegendem Totholz, Höhlenbäumen und lebensraumtypischen Baumarten in ihren verschiedenen Entwicklungsstufen und Altersphasen
  • Erhaltung eines bestandsprägenden Grundwasserhaushaltes
9190 Alte bodensaure Eichenwälder auf Sandebenen mit Quercus robur
  • Erhaltung naturnaher und strukturreicher Bestände mit stehendem und liegendem Totholz, Höhlenbäumen und lebensraumtypischen Baumarten in ihren verschiedenen Entwicklungsstufen und Altersphasen

Erhaltungsziele der Arten nach Anhang II FFH-Richtlinie

Triturus cristatus Kammmolch
  • Erhaltung von zentralen Lebensraumkomplexen mit besonnten, zumindest teilweise dauerhaft wasserführenden, krautreichen Stillgewässern
  • Erhaltung fischfreier oder fischarmer Laichgewässer
  • Erhaltung strukturreicher Offenlandbereiche in den zentralen Lebensraumkomplexen
Cerambyx cerdo Großer Eichenbock, Heldbock
  • Erhaltung von stieleichenreichen Waldbeständen in ihren verschiedenen Entwicklungsphasen
  • Erhaltung geeigneter Brutbäume (insbesondere alte, zum Teil abgängige Stieleichen und Stämme mit Baumsaft exudierenden Wunden) vor allem an inneren und äußeren sonnenexponierten Bestandsrändern in Wald und Offenland
Lucanus cervus Hirschkäfer
  • Erhaltung von alten eichenreichen Laub- oder Laubmischwäldern in ihren verschiedenen Entwicklungsphasen mit Totholz
Leucorrhinia pectoralis Große Moosjungfer
  • Erhaltung von mesotrophen, schwach sauren bis neutralen, zumindest teilweise besonnten fischfreien Stillgewässern mit Verlandungszonen in (wind)geschützter Lage
  • Gewährleistung einer den ökologischen Ansprüchen der Art förderlichen Form der Gewässerpflege
Anlage 4a:
Ergänzende textliche Beschreibung der Gebietsgrenze
RP: Darmstadt , Landkreis: Groß-Gerau
Gemeinde: Kelsterbach
Gemarkung: Kelsterbach
Flur: 5
Flurstück: 112/6
Am nordwestlichen Ende des FFH-Gebietes verläuft die Gebietsgrenze als gerade Verlängerung des dortigen Weges bis zum Auftreffen auf Flurstück 109/10 in Flur 5 der Gemarkung Kelsterbach.
RP: Darmstadt , Landkreis: Groß-Gerau
Gemeinde: Kelsterbach
Gemarkung: Kelsterbach
Flur: 5
Flurstück: 112/7
Am nordwestlichen Ende des FFH-Gebietes verläuft die Gebietsgrenze als gerade Verlängerung des dortigen Weges bis zum Auftreffen auf Flurstück 109/10 in Flur 5 der Gemarkung Kelsterbach.

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