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Natura 2000 - Verordnung Regierungspräsidium Darmstadt

6218-302 Buchenwälder des Vorderen Odenwaldes

 
Regierungspräsidium: Darmstadt
Landkreis: Bergstraße, Darmstadt-Dieburg, Odenwaldkreis
Gemeinde: Bensheim, Brensbach, Fischbachtal, Fränkisch-Crumbach, Fürth, Groß-Bieberau, Heppenheim, Lautertal, Lindenfels, Modautal, Ober-Ramstadt, Reichelsheim, Reinheim
Größe: 3705,3 ha

Anlage 1a:

Abgrenzungskarte
 
 PDF Teilkarte 1 (PDF 18,5 M) 
 PDF Teilkarte 2 (PDF 19,0 M) 
 PDF Teilkarte 3 (PDF 18,7 M) 
 PDF Teilkarte 4 (PDF 19,1 M) 
 PDF Teilkarte 5 (PDF 18,3 M) 
 PDF Teilkarte 6 (PDF 18,4 M) 
 

Anlage 3a:

Erhaltungsziele der Lebensraumtypen nach Anhang I FFH-Richtlinie


8150 Kieselhaltige Schutthalden der Berglagen Mitteleuropas
  • Gewährleistung der natürlichen Entwicklung und Dynamik
  • Erhaltung offener, besonnter Standorte
9110 Hainsimsen-Buchenwald (Luzulo-Fagetum)
  • Erhaltung naturnaher und strukturreicher Bestände mit stehendem und liegendem Totholz, Höhlenbäumen und lebensraumtypischen Baumarten in ihren verschiedenen Entwicklungsstufen und Altersphasen
9130 Waldmeister-Buchenwald (Asperulo-Fagetum)
  • Erhaltung naturnaher und strukturreicher Bestände mit stehendem und liegendem Totholz, Höhlenbäumen und lebensraumtypischen Baumarten in ihren verschiedenen Entwicklungsstufen und Altersphasen
*9180 Schlucht- und Hangmischwälder (Tilio-Acerion)
  • Erhaltung naturnaher und strukturreicher Bestände mit stehendem und liegendem Totholz, Höhlenbäumen und lebensraumtypischen Baumarten mit einem einzelbaum- oder gruppenweisen Mosaik verschiedener Entwicklungsstufen und Altersphasen
*91E0 Auenwälder mit Alnus glutinosa und Fraxinus excelsior (Alno-Padion, Alnion incanae, Salicion albae)
  • Erhaltung naturnaher und strukturreicher Bestände mit stehendem und liegendem Totholz, Höhlenbäumen und lebensraumtypischen Baumarten mit einem einzelbaum- oder gruppenweisen Mosaik verschiedener Entwicklungsstufen und Altersphasen
  • Erhaltung einer bestandsprägenden Gewässerdynamik
  • Erhaltung eines funktionalen Zusammenhangs mit den auetypischen Kontaktlebensräumen

Erhaltungsziele der Arten nach Anhang II FFH-Richtlinie

Bombina variegata Gelbbauchunke
  • Erhaltung von Brachen oder von Flächen im Umfeld der Gewässerhabitate, deren Bewirtschaftung artverträglich ist
  • Erhaltung von Lebensraumkomplexen mit besonnten, flachen, möglichst fischfreien Kleingewässern
*Euplagia quadripunctaria Spanische Flagge
  • Erhaltung eines Verbundsystems aus blütenreichen, sonnenexponierten Saumstrukturen in Kombination mit schattigen Elementen wie Gehölzen, Waldrändern-/Säumen und Waldwegen
Dicranum viride Grünes Besenmoos
  • Erhaltung von Laubbaumbeständen mit luftfeuchtem Innenklima und alten, auch krummschäftigen oder schräg stehenden Trägerbäumen (v. a. Buche, Eiche, Linde)
Myotis myotis Großes Mausohr
  • Erhaltung von alten großflächigen, laubholzreichen Wäldern mit Totholz und Höhlenbäumen bevorzugt als Buchenhallenwälder als Sommerlebensraum und Jagdhabitat ggf. einschließlich lokaler Hauptflugrouten des Großen Mausohrs
  • Erhaltung von Gehölzstrukturen entlang der Hauptflugrouten im Offenland
  • Erhaltung von funktionsfähigen Sommerquartieren
  • Erhaltung ungestörter Winterquartiere
Austropotamobius torrentium Steinkrebs
  • Erhaltung von sauerstoffreichen, kühlen und insbesondere kleineren Fließgewässern und Gebirgsbächen der Forellenregion (Epi- bis Metarhitral) mit großer Tiefen- und Breitenvarianz, hoher Strömungsvarianz und Substratdiversität, strukturreicher Gewässersohle sowie geeigneten Unterständen und Rückzugsmöglichkeiten bei starker hydraulischer Belastung
  • Erhaltung von Gewässerhabitaten, die sich in einem zumindest guten ökologischen und chemischen Zustand befinden
  • Erhaltung der biologischen Durchgängigkeit des Fließgewässers soweit eine Infektion des Bestandes mit der Krebspest durch andere Krebsarten oder durch Fischbesatz aus mit Krebspest verseuchten Gewässern ausgeschlossen werden kann
  • Erhaltung von isolierenden Strukturen (Verrohrungen, Abstürze, Wehre, Rückhaltebecken) unterhalb von Steinkrebspopulationen, soweit eine Infektion durch die Krebspest aus darunter liegenden Gewässerabschnitten nicht ausgeschlossen werden kann, ggf. in Verbindung mit der Reduzierung nicht bodenständiger Krebsarten als mögliche Träger der Krebspesterreger
  • Erhaltung von Pufferzonen zur Verminderung des Eintrages von Sedimenten, Nährstoffen, Bioziden (insbesondere Insektizide und Akarizide) und diffusen Einträgen aus benachbarten Flächen
  • Erhaltung des natürlichen Abflussregimes
Anlage 4a:
Ergänzende textliche Beschreibung der Gebietsgrenze
RP: Darmstadt , Landkreis: Darmstadt-Dieburg
Gemeinde: Modautal
Gemarkung: Asbach
Flur: 4
Flurstück: 89/1
Teilblatt: 2
Die Abgrenzung orientiert sich an einem aus Süden kommenden Weg mit einem Abstand von ca. 60 Metern zur westlichen Parzellengrenze, der in Höhe des nördlichsten Punktes des Flurstückes 81 auf diese Westgrenze stößt.
RP: Darmstadt , Landkreis: Darmstadt-Dieburg
Gemeinde: Modautal
Gemarkung: Asbach
Flur: 4
Flurstück: 88
Teilblatt: 2
Die Abgrenzung orientiert sich an einem die Nordspitze der Parzelle schneidenden Weg bei einem Abstand in der Grundstücksmitte von ca. 110 Metern zur Nordspitze. Dieser Weg ist nicht Teil des Schutzgebietes.
RP: Darmstadt , Landkreis: Darmstadt-Dieburg
Gemeinde: Modautal
Gemarkung: Asbach
Flur: 4
Flurstück: 85
Teilblatt: 2
Die Abgrenzung führt beginnend bei der Wegeparzelle Nr. 80 im Norden ca. 180 Meter entlang der Forstabteilungsgrenze nach Süden, folgt einem Forstweg ca. 70 Meter nach Nordosten um dann auf einer Strecke von ca. 170 Metern nach Süden zu verlaufen. Von dort aus verläuft die Grenze ca. 210 Meter weit entlang eines Weges in südwestlicher Richtung bis zu einem Wegedreieck, um dann in westlicher Richtung auf die westliche Parzellengrenze zu stoßen. Innerhalb dieser Parzelle sind die Wege, an denen sich die Abgrenzung orientiert, nicht Teil des FFH-Gebietes.
RP: Darmstadt , Landkreis: Darmstadt-Dieburg
Gemeinde: Modautal
Gemarkung: Asbach
Flur: 4
Flurstück: 63/1
Teilblatt: 2
Beginnend im Osten des Flurstücks 12/1 in der Gemarkung Asbach verläuft die Grenze entlang eines um den Höhenrücken verlaufenden ausgebauten und weitgehend hangparallelen Waldweges zu einer Wegekreuzung. Von dort aus verläuft die Grenze entlang eines Weges in südlicher Richtung, vollzieht drei Schleifen bis die Grenze am Waldrand weiter nach Südwesten verläuft. Innerhalb dieser Parzelle sind die Wege, an denen sich die Abgrenzung orientiert, nicht Teil des FFH-Gebietes.
RP: Darmstadt , Landkreis: Darmstadt-Dieburg
Gemeinde: Modautal
Gemarkung: Klein-Bieberau
Flur: 2
Flurstück: 2
Teilblatt: 2
Die Grenze orientiert sich an einem Weg, der ab der Südspitze der Parzelle in nördlicher Richtung verläuft und sich später an der Südostgrenze der Parzelle Nr. 27 orientiert, von dort aus einen großen Bogen nach Nordwesten schlägt und dann weitgehend geradlinig auf die Nordwestgrenze dieses Flurstückes stößt. Innerhalb dieser Parzelle sind die Wege, an denen sich die Abgrenzung orientiert, nicht Teil des FFH-Gebietes.
RP: Darmstadt , Landkreis: Darmstadt-Dieburg
Gemeinde: Fischbachtal
Gemarkung: Lichtenberg
Flur: 4
Flurstück: 9
Teilblatt: 2
Beginnend am nördlichen Ende der Wegeparzelle Nr. 28 orientiert sich die Abgrenzung entlang des ausgebauten Waldweges, der dem Waldrand am nächsten ist, bis dieser Weg nach ca. 360 Metern in nordöstlicher Richtung diese Parzelle verlässt. Dieser Weg ist nicht Teil des FFH-Gebietes.
RP: Darmstadt , Landkreis: Darmstadt-Dieburg
Gemeinde: Modautal
Gemarkung: Lützelbach
Flur: 4
Flurstück: 57
Teilblatt: 3
Innerhalb dieser Parzelle orientiert sich die Grenze beginnend am Almweg ca. 200 Meter weit am Rodensteiner Weg nach Südwesten und biegt dann an einer Wegekreuzung in südlicher Richtung ab bis zu dem Punkt an dem der Forstweg den geringsten Abstand zu Parzelle Nr. 74 besitzt. Von diesem Punkt verläuft die Grenze in genau westlicher Ausrichtung bis zur Parzelle Nr. 74. Innerhalb dieser Parzelle sind die Wege, an denen sich die Abgrenzung orientiert, nicht Teil des FFH-Gebietes.
RP: Darmstadt , Landkreis: Darmstadt-Dieburg
Gemeinde: Modautal
Gemarkung: Brandau
Flur: 6
Flurstück: 3
Teilblatt: 3
Ca. 10 Meter östlich des südöstlichen Grenzpunktes der Parzelle Nr. 27, wo sich die Grenze der Parzelle Nr. 3 mit dem in Ost-West-Richtung verlaufendenen Waldweg kreuzt, verläuft die Grenze entlang der Forstabteilungsgrenze ca. 160 Meter nach Südwesten und folgt dann dem in der Abgrenzungskarte dargestellten Weg, der nicht Teil des Schutzgebietes ist, nach Nordosten. Danach führt die Abgrenzung ca. 210 Meter entlang der Forstabteilungsgrenze nach Norden bis zu einem Waldweg, der die Verlängerung der Forstabteilungsgrenze darstellt.
RP: Darmstadt , Landkreis: Bergstraße
Gemeinde: Lindenfels
Gemarkung: Winterkasten
Flur: 1
Flurstück: 809/2
Teilblatt: 3
Entlang des Nebenplatzes des Sportplatzes (809/1) orientiert sich die Abgrenzung am Waldrand.
RP: Darmstadt , Landkreis: Odenwaldkreis
Gemeinde: Brensbach
Gemarkung: Wersau
Flur: 4
Flurstück: 1
Teilblatt: 4
Die östliche Spitze der Teilfläche ist wie folgt abgegrenzt: Beginnend am östlichsten Grenzpunkt des Flurstücks Flur 22 Nr. 1 in der Gemarkung Groß-Bieberau verläuft die Grenze entlang eines Weges ca. 280 Meter weit in südöstlicher Richtung bis zu einer Wegekreuzung. Von dort aus folgt die Grenze dem in südwestlicher Richtung verlaufenden Weg bis sie wieder auf das Grundstück Flur 22 Nr. 1 trifft. Innerhalb dieser Parzelle sind die Wege, an denen sich die Abgrenzung orientiert, nicht Teil des FFH-Gebietes.
RP: Darmstadt , Landkreis: Darmstadt-Dieburg
Gemeinde: Fischbachtal
Gemarkung: Niedernhausen
Flur: 3
Flurstück: 13
Teilblatt: 4
Beginnend an der Südgrenze des Flurstücks Flur 3 Nr. 24 in der Gemarkung Niedernhausen verläuft die Grenze entlang eines Weges in südwestlicher Richtung bis sie auf den am Waldrand entlang verlaufenden Weg stößt. Der Weg ist nicht Teil des FFH-Gebietes.
RP: Darmstadt , Landkreis: Darmstadt-Dieburg
Gemeinde: Fischbachtal
Gemarkung: Niedernhausen
Flur: 4
Flurstück: 3
Teilblatt: 4
Im Südwesten des Gebietes innerhalb der Parzelle Flur 4 Nr. 3 in der Gemarkung Niedernhausen orientiert sich die Grenze beginnend am nördlichsten Grenzpunkt der Parzelle Flur 1 Nr. 54/1 an einem Waldweg, der etwa 580 Meter lang in nordwestlicher Richtung verläuft bis dieser in die Wegeparzelle Flur 6 Nr. 172 mündet. Innerhalb dieser Parzelle sind die Wege, an denen sich die Abgrenzung orientiert, nicht Teil des FFH-Gebietes.
RP: Darmstadt , Landkreis: Bergstraße
Gemeinde: Heppenheim
Gemarkung: Heppenheim
Flur: 59
Flurstück: 1
Teilblatt: 5
Beginnend in der nordöstlichen Ecke des Flurstücks Flur 3 Nr. 23/9 in der Gemarkung Unter-Hambach orientiert sich die Grenze des FFH-Gebietes an dem in nordöstlicher Richtung verlaufenden Weg bis dieser nach ca. 550 Metern auf eine in der Talsenke gelegene Wegkreuzung trifft und orientiert sich von dort aus an dem nach Osten verlaufenden Weg bis zur Ostgrenze des Flurstücks Nr. 1. Entlang dieser Flurstücksgrenze verläuft die Gebietsabgrenzung ca. 80 Meter nach Norden und folgt von dort aus einem Waldweg fortlaufend in westlicher Richtung bis zur Nordgrenze des o.g.. Flurstücks. Innerhalb dieser Parzelle sind die Wege, an denen sich die Abgrenzung orientiert, nicht Teil des FFH-Gebietes.
RP: Darmstadt , Landkreis: Bergstraße
Gemeinde: Heppenheim
Gemarkung: Unter-Hambach
Flur: 4
Flurstück: 1/1
Teilblatt: 5
Beginnend am östlichen Ende der Wegeparzelle 112/40 verläuft die Grenze am Weg nördlich des Baches bis dieser Weg den Bach kreuzt. Von dort aus verläuft die Grenze weitgehend hangparallel zunächst in westlicher und dann in östlicher Richtung um den Gebüschskopf herum bis die Grenze an einer Wegegabelung bergabwärts in südwestlicher Richtung verläuft und an der Parzelle 238/1 auf die Flurstücksgrenze trifft. Innerhalb dieser Parzelle sind die Wege, an denen sich die Abgrenzung orientiert, nicht Teil des FFH-Gebietes.
RP: Darmstadt , Landkreis: Bergstraße
Gemeinde: Heppenheim
Gemarkung: Mittershausen
Flur: 4
Flurstück: 54
Teilblatt: 6
Innerhalb dieser Parzelle orientiert sich die Abgrenzung am Waldrand.
RP: Darmstadt , Landkreis: Bergstraße
Gemeinde: Lautertal
Gemarkung: Schannenbach
Flur: 3
Flurstück: 73
Teilblatt: 6
In der Gemarkung Schannenbach Flur 3 Nr. 73 verläuft die Grenze beginnend im Westen des Flurstücks Flur 3 Nr. 70 entlang eines Weges in nordwestlicher Richtung bis sie auf die Westgrenze des Flurstücks Flur 3 Nr. 73 stößt. Der Weg ist nicht Teil des Schutzgebietes.
RP: Darmstadt , Landkreis: Darmstadt-Dieburg
Gemeinde: Modautal
Gemarkung: Brandau
Flur: 7
Flurstück: 28/3
Teilblatt: 3
Soweit im Nordosten der Parzelle die Abgrenzung nicht Flurstücksgrenzen oder Wegeparzellen folgt, entspricht die Abgrenzung der Grenze der Forstabteilung. Innerhalb dieser Parzelle sind die Wege, an denen sich die Abgrenzung orientiert, nicht Teil des FFH-Gebietes.

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